FLUSSaufwärts

Aspekte und Aufzeichnungen entlang der Donau, flussaufwärts,
gegen den Strom …

KünstlerInnen aus Österreich, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien
und Moldavien zeigen in ihren Arbeiten Aspekte ihrer spezifischen
Lebenswelt – Beispiele ihres Schaffen und Blicke auf den Fluss, der
die Länder ihrer Lebensmittelpunkte verbindet.
Zehn Länder durchfließt die Donau vom Ursprung bis zum Delta –
auf einer Länge von 2.800 km.

Der Fluss ist Lebensader, Wasserweg, Kulturraum.
Im Wandel der Geschichte ist der Fluss mancherorts Grenze und
andernorts Menschen verbindend und Brücken schlagend.
Die zehn Länder rücken näher in der Wahrnehmung, die Parallelen
und Unterschiedlichkeiten der Lebensrealität werden jedoch
erfahrbar, wenn KünstlerInnen und Publikum sich bei Artmeetings,
Festivals und Symposien zu Begegnung und Austausch treffen.

Einen kleinen Einblick gibt diese Ausstellung.
Das Wasser ist ein vielfältiges Thema in der Kunst - als Element, als
Metapher, als mythologische Raum, als existenzielle Grundlage.
Der Fluss fungiert als Kraft und Richtung, als Trennlinie zwischen
Welten, dem Dies- und Jenseits, als Aron, der Kulisse für den
Fährmann in der griechischen Mythologie, als Traumlandschaft der
Psyche bei Alfred Kubin, in dieser Ausstellung in Foto, Malerei,
Graphik und Skulptur.

GEGEN DEN STROM – natürlich (geologisch) – gelenkt (politisch)
– geworden (sozial) – BETRACHTET ist kritischer Aspekt im
aktuellen Kunstdiskurs.

Konzept und Kuratierung: Gerlinde Thuma

Ausstellungstermine

30. 5.–14. 6. 2020 • Schüttkasten Allentsteig, Allentsteig
19. 6.–5. 7. 2020 • Gemeindeamt, Kirchberg am Wagram
7. 8.–30. 8. 2020 • Kunsthaus Laa, Laa an der Thaya
4. 10.–8. 11. 2020 • Zeitbrücke Museum, Gars am Kamp
13. 11.–21. 11. 2020 • Stadtkeller, Neulengbach