KONZENTRIERT UND FIXIERT

Zwei Künstler treffen sich in Figuration

Das Digitale stirbt bei Stromausfall. Deshalb wählt der Berliner Künstler Christopher Kieling die analoge Leinwand. Langsam und kontemplativ entstehen seine großformatigen Ölbilder: malerisch ausformulierte Stillleben, figurativ-narrative Szenen und Inszenierungen. Kieling plant seine Gemälde akribisch und weiß, den Realismus mit einfacher Formensprache zu bedienen. Dabei haben seine Ölbilder eine Tendenz zum Skulpturalen.

Sie treffen in der Ausstellung auf Arbeiten des Wiener Bildhauers und Malers Niclas Anatol. Seine im Krastaler Steinbruch in Kärnten entstandenen skulpturalen Gebilde aus Marmor entfalten sich im Raum: Archaisch, organisch wirken die Figuren. Sie sind offen für Deutungen.

Beide Künstler finden sich in der Figuration. Ganz unterschied­lich gestalten sie ihr Werk und konzentrieren es mit einer Ausdruckskraft, die ansteckt!

Konzept und Kuratierung: Saskia Sailer